Aktuelle Termine

März

Parlamentarischen Abend - Arbeitstitel: „Zahlen to go: Wie die Verbraucher mit den neuen Zahlungssystemen umgehen"

23. März 18:00  Uhr - 20:00  Uhr
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Deutsche Parlamentarische Gesellschaft in Berlin

IHK-Jahresempfang 2017

24. März 18:00  Uhr - 20:00  Uhr
 Termine
Kulturbahnhof Kassel, Südflügel
19. Dezember 2016

Missstände und Stillstand beim Tierschutz beenden – gesellschaftlichen Konsens umsetzen

Die Tierschutzpolitik der Bundesregierung ist ein einziges Trauerspiel. Noch immer kann der zuständige Minister Christian Schmidt außer Ankündigungen so gut wie nichts vorweisen. Sein selbstgestecktes Ziel, das Leben der Tiere in Deutschland zu verbessern, wird damit nicht erreicht!

Die Tierschutzpolitik der Bundesregierung ist ein einziges Trauerspiel. Noch immer kann der zuständige Minister Christian Schmidt außer Ankündigungen so gut wie nichts vorweisen. Sein selbstgestecktes Ziel, das Leben der Tiere in Deutschland zu verbessern, wird damit nicht erreicht! Stattdessen stagniert die Anzahl der Tierversuche auf unerträglich hohem Niveau. In den letzten Jahren wurden jährlich rund 3 Millionen Tiere in Versuchen „verbraucht“.

2002 – als Tierschutz Verfassungsrang erhielt – waren es dahingegen etwa 2,2 Millionen Tiere. Dieser Anstieg widerspricht dem Ziel, Tierversuche zu ersetzen und zu reduzieren. Auch die von der EU vorgesehene unabhängige Beurteilung der ethischen Vertretbarkeit und Unerlässlichkeit von Tierversuchen wurde nicht umgesetzt. Das ist – im wahrsten Sinne des Wortes – fatal.

Freiwillige Selbstverpflichtungen statt Politik

Die richtigen und wichtigen Empfehlungen des Tierschutz-Gutachtens des Wissenschaftlichen Beirats Agrarpolitik finden kaum Erwähnung in seinen Aktivitäten. Die freiwillige Vereinbarung mit Geflügelverbänden enthält viele Schwachstellen und wird nicht dazu führen, das Leid von Hühnern und Puten in Deutschland zu verringern.

Wir fordern, dass endlich Schluss ist mit Qualzuchten – wie mit Puten, die wegen ihres überzüchteten Brustmuskels nicht mehr aufrecht stehen können, sondern unter ihrem eigenen Gewicht zusammenbrechen. Eingriffe, wie das Amputieren von Schwänzen bei Schweinen oder von Schnabelteilen bei Küken, dürfen nicht weiter geduldet sein. Freiwillige Vereinbarungen reichen dafür bei weitem nicht aus. Wir haben einen Opens external link in new windowPakt für faire Tierhaltung vorgelegt, in dem wir einen grundlegenden Wandel in der Tierhaltung aufzeigen und fordern.

Grundlegende Überarbeitung des Tierschutzgesetzes notwendig

Wir brauchen eine grundlegende Überarbeitung des Tierschutzgesetzes – mit besseren Standards für die Tierhaltung, effektiveren Strafen bei Verstößen und wirkungsvollen Strukturen. Dazu gehört auch, die Einrichtung eines*r Bundesbeauftragte*n für Tierschutz und die Einführung eines bundesweiten Verbandsklagerechts für Tierschutzorganisationen.