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1. Juni 2017

Antrag „Kontogebühren ‒ Transparenz und Verbraucherschutz erhöhen“

„Für Verbraucherinnen und Verbraucher wird es immer schwieriger Kontogebühren zu vergleichen. Die Bundesregierung muss endlich Licht in den Gebührendschungel für Kontoleistungen bringen.

Zum Antrag der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen „Kontogebühren ‒ Transparenz und Verbraucherschutz erhöhen“, der heute Abend abschließend im Bundestag beraten wird, erklärt Nicole Maisch, Sprecherin für Verbraucherpolitik:

„Für Verbraucherinnen und Verbraucher wird es immer schwieriger Kontogebühren zu vergleichen. Die Bundesregierung muss endlich Licht in den Gebührendschungel für Kontoleistungen bringen. Es ist ein Unding, dass Verbraucherinnen und Verbraucher für normale Kontoleistungen wie Bargeld-Abhebungen zusätzlich abkassiert werden. Mit der Kontoführungsgebühr sollten gängige Leistungen abgedeckt sein, sodass ein Vergleich zwischen den Angeboten der Banken und Sparkassen wieder möglich ist. 

 

Im Bereich der Basiskonten muss die Bundesregierung endlich Rechtsklarheit schaffen, damit der Anspruch auf ein solches nicht nur rechtlich, sondern auch wirtschaftlich möglich ist. Andernfalls kann der Grundgedanke eines Kontos für jede Person zu leicht durch hohe Gebühren unterlaufen werden.

Bei Abhebungen an fremden Geldautomaten sowie bei den Dispo- und Überziehungszinsen werden Kundinnen und Kunden von einigen Banken und Sparkassen noch immer über den Tisch gezogen. Hier sind Begrenzungen notwendig, zumal sich freiwillige Selbstverpflichtungen sowie Transparenzpflichten als nicht ausreichend erwiesen haben.“

Den Antrag finden Sie hier: http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/18/123/1812367.pdf

Er wurde gestern in den Ausschüssen von SPD und CDU/CSU abgelehnt.