Werra-Weser-Gipfel
Wir fordern einen unverzüglichen Werra-Weser-Gipfel der Umweltauschüsse der Landtage der fünf betroffenen Länder (Thüringen, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Bremen).
Der Zustand der betroffenen Fließgewässer hat sich verschlechtert. Noch immer werden Werra und Weser täglich von einigen tausend Tonnen Salzen, den Produktionsrückständen und Haldenabwässern aus der Düngemittelherstellung der K+S AG durchströmt. Unser Ziel ist es, Werra und Weser wieder in einen guten ökologischen Zustand gemäß der Europäischen Wasserrahmenrichtline (WRRL) bis zum Jahr 2020 zu überführen. Wir fordern die Landesregierungen der fünf Länder auf, ihrer besonderen Verantwortung für die Reinhaltung von Werra und Weser endlich nachzukommen und die Salzeinleitungen in die Werra umgehend zu beenden. Wir kritisieren scharf, dass die Landesregierungen in Hessen und Thüringen bei der Unterzeichnung des öffentlich-rechtlichen Vertrages mit der Firma K+S die Zusammenarbeit mit den anderen Bundesländern nicht gesucht haben. Das bisher vom Unternehmen in Aussicht gestellte „Maßnahmenpaket“ wird keinesfalls ausreichen, die Gewässerqualität anzuheben. Hier ist weiterhin dringender Handlungsbedarf.
Hier geht es zur zweiten Witzenhäuser Erklärung vom 4. Juni 2009:






