Deutsche verbrauchen zu viel Wasser
Nachhaltige Wasserbewirtschaftung
In jedem Produkt steckt Wasser. Neben dem Wasser, das wir zum Trinken, Waschen und für den Haushalt nutzen, verbrauchen wir jeden Tag Wasser für die Herstellung von Produkten. Einer Studie des WWF nach sind es in Deutschland pro Kopf insgesamt 5.288 Liter pro Tag. Das ist zuviel.
Ressource Wasser
Wasser ist Leben. Täglich benutzen wir Wasser auf vielfältigste Weise und es steckt in jedem genutzten Produkt. Wasser ist die weltweit wichtigste Ressource. Schon heute ist es nicht gleich verteilt und steht nicht jedem Menschen in gleicher Qualität und Menge zur Verfügung. Diese ungleiche Verteilung des Wassers wird sich durch den Klimawandel noch verstärken. Deshalb ist es um so wichtiger sorgsam, sparsam und verantwortungsvoll mit Wasser umzugehen.
Internationale Verantwortung
In jedem Produkt, das importiert wird, steckt Wasser, sogenanntes virtuelles Wasser. Insgesamt. Laut dem Wasserfußabdruck Deutschlands (WWF 2009) verbraucht davon jeder Bürger in Deutschland täglich 5.288 Liter. Das ist eine große Menge im internationalen Vergleich. Insbesondere der Import von Produkten wie Kaffee, Tee oder Baumwolle hat erhebliche Auswirkungen auf den Wasserhaushalt der Länder, aus denen diese Produkte nach Deutschland kommen. Es müssen verstärkte Anstrengungen unternommen werden, um die Folgen dieses immensen Wasserverbrauchs in den Herkunftsländern so gering wie möglich zu halten.
Ausgeglichener Wasserhaushalt
Die Verfügbarkeit von Wasser und der Wasserhaushalt beeinflussen und bestimmen über Vegetation und Artenvielfalt von Ökosystemen. Durch den Eingriff des Menschen werden Wasserhaushalt und Wasserverfügbarkeit vielerorts stark verändert. Das gefährdet die Artenvielfalt und die ökologische Funktionsfähigkeit ganzer Landstriche.
Die internationale Entwicklungszusammenarbeit ist ein Weg, um Länder zu unterstützen, auf wassersparsamere Produktionsprozesse und Anbaumethoden umzustellen. Außerdem müssen weltweit höhere Umweltstandards formuliert und durchgesetzt werden.
Die Verbraucherinnen und Verbraucher haben die Möglichkeit durch den Einkauf regionaler und saisonaler Produkte, sowie wassersparsame Produkte wie Recyclingpapier ihren Verbrauch an virtuellem Wasser zu senken. Auch die Nutzung von ressourcenverbrauchsarmen Produkte wie Recyclingpapier entlastet die persönliche Wasserbilanz.






