Schrottimmobilien
In Deutschland wurden bereits mehr als 300 000 Verbraucherinnen und Ver- braucher durch den Kauf von minderwertigen Immobilien (so genannten Schrottimmobilien) geschädigt. Zielgruppen skrupelloser Verkäuferinnen und Verkäufer waren zum großen Teil Klein- und Mittelverdiener, denen bei Haus- besuchen und im so genannten Strukturvertrieb darlehensfinanzierte Immobilien als Vermögensanlage oder Altersvorsorge verkauft wurden. Die Finanzierung der Immobilienkredite wurde teilweise von namhaften Banken angeboten.
Die betroffenen Verbraucherinnen und Verbraucher haben auf diese Weise Immobilien erworben, deren Wert sich häufig auf weniger als die Hälfte des Verkaufspreises bezifferte. Die fehlende Rentabilität der Immobilien hat viele betroffene Verbraucherinnen und Verbraucher in eine Verschuldungssituation getrieben, deren Folgen sich nicht zuletzt in der privaten und staatlichen Alters- versorgung in den folgenden Jahren noch deutlicher bemerkbar machen werden.
Hier geht es zur Kleinen Anfrage (mit Antwort) "Verbraucherschutz bei Erwerbsmodellen von Immobilien":




