19. Januar 2012

Billigschnitzel kommen teuer

 

Der größte Teil der heutigen Tierhaltung ist darauf ausgerichtet, Unmengen von Fleisch und Wurstwaren zu Dumpingpreisen zu erzeugen. Die weitreichenden negativen Auswirkungen dieser Produktion werden dabei in Kauf genommen.

Intensivtierhaltung bedroht unser Klima - sie ist für 18 Prozent der globalen Treibhausgasemissionen verantwortlich. Zu viel Fleisch gefährdet die weltweite Ernährungssicherheit - schon heute wandern 30 Prozent der Weltgetreideernte in die Futtertröge, Deutschland nutzt bereits 2,5 Millionen Hektar Landfläche in Südamerika für Sojaanbau. Futtermittelanbau gefährdet die biologische Vielfalt - durch den Umbruch von Grünland bei uns, die Rodung von Regenwald in den Tropen und den Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen weltweit. Massentierhaltung ist nicht artgerecht - sie ist mit großem Tierleiden, Krankheiten und hohem Antibiotika-Einsatz verbunden. Industrielle Tierhaltung schadet den ländlichen Räumen - sie greift in gewachsene Wirtschaftsstrukturen ein und zerstört die Lebensqualität in den Dörfern. Und nicht zuletzt gefährdet fleischlastige Ernährung die eigene Gesundheit - zu hoher Fleischkonsum erhöht das Risiko, an Krebs, Diabetes und Herz-Kreislauf-Leiden zu erkranken.

Ein Umsteuern bei Massentierhaltung und übermäßigem Fleischkonsum ist daher unausweichlich. Klasse statt Masse muss auch hier zum Prinzip werden. Mit dieser grünen Agenda wollen wir die Wende schaffen.

=> Bericht zur Veranstaltung auf den Seiten der grünen Bundestagsfraktion mit weiterführenden Informationen zum verantwortungsbewussten Konsum

http://www.gruene-bundestag.de/cms/agrar/dok/401/401897.billigschnitzel_kommen_teuer.html

=> Info-Poster

<http://www.gruene-bundestag.de/cms/publikationen/dok/401/401042.billigschnitzel_kommen_teuer.html>

 => Info Seite der Initiative Wir-haben-es-satt

<http://www.wir-haben-es-satt.de/>