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Werraversalzung
Strategie von K+S ist völlig unzureichendDie Bundestagsabgeordnete Nicole Maisch und die Landtagsabgeordnete Sigrid Erfurth fordern mehr Druck auf die K+S AG durch Landesregierung und den Runden Tisch zur Werraversalzung. "K+S hat die Vorgaben aus dem öffentlich rechtlichen Vertrag nicht erfüllt und spielt weiter auf Zeit. Das muss Konsequenzen haben", sagt Nicole Maisch. Die Salzbelastung der Werra dürfe unter keinen Umständen steigen. Die bestehenden Grenzwerte müssten bei nächster Gelegenheit gesenkt werden.
Das noch keine akzeptable Strategie vorliegt, dürfe nicht dazu führen, dass K+S Zeit gewinnt. "Im Dezember wird das Regierungspräsidium über einen neuen Grenzwert für die Konzentration von Kalium- und Magnesiumionen (Deutsche Härte) entscheiden. Dieser Grenzwert muss deutlich gesenkt werden. Dazu gehört auch die weiteren Schritten vorzugeben, um bis zum Jahr 2020 den guten ökologischen Zustand von Werra und Weser zu erreichen," erklärt Sigrid Erfurth. Nur unter diesem Druck seien nach den bisherigen Erfahrungen konkrete Maßnahmen von K+S zu erwarten.
Die Pläne zur Versenkung der Abwässer im Untergrund müssten ein für alle mal zu den Akten gelegt werden fordern die beiden Abgeordneten. "Die Versenkung gefährdet das Trinkwasser und stellt ein unkalkulierbares Risiko dar. Niemand kann sagen, wo und wann in den Untergrund versenktes Salzwasser wieder zu Tage tritt", sagt Nicole Maisch. Da helfe auch das wieder hoch pumpen von altem Abwasser nicht weiter. "K+S muss für seine Abwässer eine Lösung finden, die langfristig funktioniert und nicht zu lasten von Mensch und Umwelt geht. Die Werra soll wieder ein Süßwasserfluss werden", so Nicole Maisch.
Die beiden grünen Abgeordneten begrüßen die Forderung des DGB, dass das vom Unternehmen K+S zugesagte Maßnahmenpaket nicht ausreichen würde und dass das Unternehmen nicht in seinen Forschungsanstrengungen nachlassen dürfe, um den Anfall von festen sowie flüssigen Rückständen zu vermeiden. "Sichere Arbeitsplätze bei K+S und den Zulieferern hängen wesentlich davon ab, dass K+S endlich seinen Verpflichtungen zum Schutz von Werra und Weser und des Grundwassers nachkommt.", so die beiden grünen Mandatsträgerinnen.
2009-07-10T00:00:00Strategie von K+S ist völlig unzureichendDie Bundestagsabgeordnete Nicole Maisch und die Landtagsabgeordnete Sigrid Erfurth fordern mehr Druck auf die K+S AG durch Landesregierung und den Runden Tisch zur Werraversalzung. „K+S hat die Vorgaben aus dem öffentlich rechtlichen Vertrag nicht erfüllt und spielt weiter auf Zeit. Das muss Konsequenzen haben“, sagt Nicole Maisch. Die Salzbelastung der Werra dürfe unter keinen Umständen steigen. Die bestehenden Grenzwerte müssten bei nächster Gelegenheit gesenkt werden.Werraversalzungfalseumwelt gewässerschutzDie Bundestagsabgeordnete Nicole Maisch und die Landtagsabgeordnete Sigrid Erfurth fordern mehr Druck auf die K+S AG durch Landesregierung und den Runden Tisch zur Werraversalzung. "K+S hat die Vorgaben aus dem öffentlich rechtlichen Vertrag nicht erfüllt und spielt weiter auf Zeit. Das muss Konsequenzen haben", sagt Nicole Maisch. Die Salzbelastung der Werra dürfe unter keinen Umständen steigen. Die bestehenden Grenzwerte müssten bei nächster Gelegenheit gesenkt werden. Das noch keine akzeptable Strategie vorliegt, dürfe nicht dazu führen, dass K+S Zeit gewinnt. "Im Dezember wird das Regierungspräsidium über einen neuen Grenzwert für die Konzentration von Kalium- und Magnesiumionen (Deutsche Härte) entscheiden. Dieser Grenzwert muss deutlich gesenkt werden. Dazu gehört auch die weiteren Schritten vorzugeben, um bis zum Jahr 2020 den guten ökologischen Zustand von Werra und Weser zu erreichen," erklärt Sigrid Erfurth. Nur unter diesem Druck seien nach den bisherigen Erfahrungen konkrete Maßnahmen von K+S zu erwarten. Die Pläne zur Versenkung der Abwässer im Untergrund müssten ein für alle mal zu den Akten gelegt werden fordern die beiden Abgeordneten. "Die Versenkung gefährdet das Trinkwasser und stellt ein unkalkulierbares Risiko dar. Niemand kann sagen, wo und wann in den Untergrund versenktes Salzwasser wieder zu Tage tritt", sagt Nicole Maisch. Da helfe auch das wieder hoch pumpen von altem Abwasser nicht weiter. "K+S muss für seine Abwässer eine Lösung finden, die langfristig funktioniert und nicht zu lasten von Mensch und Umwelt geht. Die Werra soll wieder ein Süßwasserfluss werden", so Nicole Maisch. Die beiden grünen Abgeordneten begrüßen die Forderung des DGB, dass das vom Unternehmen K+S zugesagte Maßnahmenpaket nicht ausreichen würde und dass das Unternehmen nicht in seinen Forschungsanstrengungen nachlassen dürfe, um den Anfall von festen sowie flüssigen Rückständen zu vermeiden. "Sichere Arbeitsplätze bei K+S und den Zulieferern hängen wesentlich davon ab, dass K+S endlich seinen Verpflichtungen zum Schutz von Werra und Weser und des Grundwassers nachkommt.", so die beiden grünen Mandatsträgerinnen.






