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    15. Dezember 2009

    Verlängerung der Genehmigung ist ein falsches Signal

    RP schreibt Einleitgenehmigung für Salzlauge in die Werra fort

    K+S darf weiter wie bisher Salzlauge  in die Werra einleiten. Die nordhessische Bundestagsabgeordnete Nicole Maisch (Bündnis 90/Die GRÜNEN) ist über diese Entscheidung des Regierungspräsidiums in Kassel enttäuscht. "Die uneingeschränkte Fortschreibung des Grenzwertes ist das falsche Signal. Drei Jahre Laufzeit für die Genehmigung sind zu lang. Der Druck auf K+S muss verstärkt werden. Die Möglichkeit dazu hat das Regierungspräsidium mit seiner gestrigen Entscheidung ungenutzt verstreichen lassen", sagt Nicole Maisch. Es bestehe eine breite Einigkeit in der Region, dass die Wasserqualität in der Werra verbessert werden müsse. Trotzdem habe K+S die letzten Jahre ungenutzt verstreichen lassen und die anfallende Salzwassermenge nicht reduziert. "Dieses Verhalten ist nun belohnt worden", sagt Nicole Maisch.

    Nicole Maisch ist erfreut darüber, dass eine verstärkte Versenkung von Salzwasser in den Untergrund durch das Regierungspräsidium ausgeschlossen wird. "Der Schutz des Grundwassers ist unverzichtbar. Deshalb muss die Versenkung baldmöglichst beendet werden. Die bisherige Versenkung bedroht die Trinkwasserversorgung und sorgt für langjährige diffuse Einträge von Salzwasser in die Werra und andere Flüsse und Seen in der Region", sagt Nicole Maisch. Die vom Regierungspräsidium angeführte positive Entwicklung der Werra in den letzten Jahren bezweifelt Nicole Maisch. "Die Belastung der Werra liegt seit Jahren stabil bei  2500 Milligramm Salz pro Liter Wasser. Süßwasserfische können in einem solchen Wasser kaum leben. Das wird jetzt weitere drei Jahre unverändert bleiben. Ich kann darin keine Verbesserung des ökologischen Zustands erkennen", sagt Nicole Maisch