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    29. November 2009

    Uran im Trinkwasser

    Grenzwert ist überfällig
    Uran im Trinkwasser

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    Zu den von Foodwatch veröffentlichten Untersuchungsergebnissen über Uran im Trinkwasser, erklärt die Bundestagsabgeordnete Nicole Maisch (Bündnis 90/Die Grünen):

    Der Grenzwert für Uran muss so schnell wie möglich festgesetzt werden. Er sollte nicht nur für Leitungswasser sondern auch für Flaschenwasser gelten. An den Wassergewinnungsanlagen, an denen die Uranbelastung eindeutig und unbestritten zu hoch ist, muss endlich gehandelt werden. Die betroffenen Wassergewinnungsanlagen sind mit entsprechender Filtertechnik auszustatten oder das belastete Wasser muss mit ausreichend unbelastetem Wasser verdünnt werden.

    Die Verbraucherinnen und Verbraucher sollten in Zukunft von ihren Wasserversorgern über den Urangehalt in ihrem Trinkwasser informiert werden. Die meisten Quellen liefern schon heute sehr gutes Wasser mit einer Uranbelastung von weniger als 2 Mikrogramm pro Liter. Dieses Wasser kann dann bedenkenlos für die Säuglingsnahrung verwendet werden.

    Der Grenzwert für Uran im Trinkwasser ist lange überfällig. Das es immer noch keinen Grenzwert gibt, ist eines der großen Versäumnisse der mittlerweile abgewählten großen Koalition. Die schwarz gelbe Bundesregierung muss so schnell wie möglich die neue Trinkwasserverordnung vorlegen.


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    Nicole Maisch hat hierzu eine Frage an die Bundesregierung formuliert. Um die Antwort zu lesen, klicken Sie bitte auf das Bild (oben links).