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14. November 2016

Tierschutz – die zögerliche Haltung bei der Katzenkastration ist falsch

Streunende Katzen sind vor allem in Städten ein wachsendes Problem. Um die Situation für die Tiere zu verbessern und eine Entlastung der Tierheime zu erreichen, wurde von der hessischen Landesregierung der rechtliche Rahmen geschaffen, eine Kastration von Katzen in der Verantwortung der Städte vornehmen zu lassen. Damit würde die Zahl wild geborenen Katzen reduziert und das Leid der Tiere in der Zahl erheblich verringert.

Streunende Katzen sind vor allem in Städten ein wachsendes Problem. Um die Situation für die Tiere zu verbessern und eine Entlastung der Tierheime zu erreichen, wurde von der hessischen Landesregierung der rechtliche Rahmen geschaffen, eine Kastration von Katzen in der Verantwortung der Städte vornehmen zu lassen. Damit würde die Zahl wild geborenen Katzen reduziert und das Leid der Tiere in der Zahl erheblich verringert. In der Folge würde auch die Zahl in Obhut zu nehmender Tiere in den Heimen deutlich sinken.

Verpasste Chancen

Leider vertrauen nicht alle Städte dieser rechtlichen Möglichkeit. Auch die Stadt Kassel hat durch den Oberbürgermeister als oberster Vertreter des Rechtsamtes Bedenken für diese Praxis geäußert. Diese Bedenken sind jedoch unnötig. Andere Städte haben sehr gute Erfahrung mit der Regelung gemacht. So ging die Zahl streunender Katzen in Darmstadt und anderenorts deutlich zurück.

Entlastung für die ehrenamtlichen Tierheime

Und auch für die Tierheime bedeutet diese Regelung eine bedeutende Entlastung der zumeist ehrenamtlichen Strukturen und nicht immer gut gefüllten Vereinskassen. Meine Aufforderung an den Oberbürgermeister der Stadt Kassel lautet: handeln Sie. Im Interesse der Tiere. Im Interesse der Tierheime. Für mehr Tierschutz.