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6. Juni 2017

Stadionwurst muss sicher sein

Die Funde von Fäkalkeimen und Eiterbakterien in Brötchen und Dönern, die in Bundesligastadien verkauft werden, sind nicht nur ekelerregend und gesundheitsgefährdend, sondern zeigen einmal mehr, wie notwendig die Einführung einer Hygiene-Kennzeichnung, wie dem Smiley oder Kontrollbarometer ist.

Anlässlich aktueller Funde von Fäkalkeimen und Eiterbakterien in Brötchen und Dönern, die in Bundesligastadien verkauft werden, erklärt Nicole Maisch, Sprecherin für Verbraucherpolitik:

Die Funde von Fäkalkeimen und Eiterbakterien in Brötchen und Dönern, die in Bundesligastadien verkauft werden, sind nicht nur ekelerregend und gesundheitsgefährdend, sondern zeigen einmal mehr, wie notwendig die Einführung einer Hygiene-Kennzeichnung, wie dem Smiley oder Kontrollbarometer ist. Mit einer solchen Kennzeichnung an Imbissen und Restaurants können Verbraucherinnen und Verbraucher auf einen Blick erkennen, wie es um die dortigen hygienischen Zustände bestellt ist. Ein Gesetz, das das möglich macht, hatte die Große Koalition schon vor vier Jahren versprochen. Aber Christian Schmidt hat nichts zustande gebracht und so können Verbraucherinnen und Verbraucher weiterhin nicht Gammelbuden von sauberen Betrieben unterscheiden. 

 

Wir fordern die Bundesregierung auf, endlich eine solche Rechtsgrundlage im Lebens- und Futtermittelgesetzbuch zu schaffen. Darüber hinaus fordern wir CDU und FDP in NRW auf, am noch von Rot-Grün eingeführten Hygiene-Barometer nicht zu rütteln.