Schwarz-gelbe Energiepolitik schadet der Region
Mit der Laufzeitverlängerung für die Atomkraftwerke schadet die Bundesregierung unserer Region. Durch die erneuerbaren Energien sind in den letzten Jahren in Nordhessen über 90 Unternehmen mit mehr als 2500 Arbeitsplätzen entstanden. Die Experten des deENet in Kassel sind bisher davon ausgegangen, dass es bis 2020 mehr als 20.000 Jobs werden könnten. Diese Entwicklung ist nun in Gefahr, denn mehr Atomstrom bedeutet weniger erneuerbare Energien.
Die Bundesregierung hat beschlossen die Laufzeiten der Atomkraftwerke in Deutschland um durchschnittlich 12 Jahre zu verlängern. Dazu erklärt die Bundestagsabgeordnete Nicole Maisch (Bündnis 90/Die Grünen):
Mit der Laufzeitverlängerung für die Atomkraftwerke schadet die Bundesregierung unserer Region. Durch die erneuerbaren Energien sind in den letzten Jahren in Nordhessen über 90 Unternehmen mit mehr als 2500 Arbeitsplätzen entstanden. Die Experten des deENet in Kassel sind bisher davon ausgegangen, dass es bis 2020 mehr als 20.000 Jobs werden könnten. Diese Entwicklung ist nun in Gefahr, denn mehr Atomstrom bedeutet weniger erneuerbare Energien.
Noch haben erneuerbare Energien Vorrang im Stromnetz. Je mehr erneuerbare Energien produziert werden umso weniger Strom können die Atomkraftwerke verkaufen. Wir befürchten, dass die Bundesregierung diesen Vorrang abschafft und damit der Ausbau der erneuerbaren Energien zugunsten der Atomkraftwerke aufgehalten wird. Dann wäre es auch mit den neuen Jobs in Nordhessen vorbei.
Das hessische Atomkraftwerk in Biblis ist keine 250 Kilometer von Kassel entfernt. Es ist der älteste noch laufende Meiler in Deutschland und steht ständig wegen technischer Mängel still. Seine Außenhülle ist nicht gegen abstürzenden Flugzeuge gesichert. Mit den verlängerten Laufzeiten steigt die Gefahr eines großen Unfalls oder eines Terrorangriffs, der auch für Nordhessen verheerende Folgen hätte.
Die Bundesregierung gefährdet mit der Laufzeitverlängerung nicht nur das Wirtschaftswachstum und die Energiewende sondern auch die Sicherheit der Bevölkerung.







