Reisebericht Werraversalzung in Heringen
Nicole wurde am 12.08.2011 von Armin Jung (Werra-Meissner-Kreis) vertreten. Mit dabei war auch Jörg Althoff (Kreis Hersfeld-Rotenburg), der mit Nicole in der Regionalversammlung sitzt."Für den Grenzfluss zwischen Thüringen und Hessen ist der gute ökologische Zustand der Werra bis zum Jahr 2020 unser gemeinsames Anliegen" so fassten Armin Jung, grünes Kreistagsmitglied aus dem Werra-Meissner-Kreis und der grüne Landtagsabgeordneten Carsten Meyer aus Thüringen das Ansinnen des Treffens am 12. August in Heringen, 'Am Werraufer', zusammen. Die Thüringer Radwandergruppe informierte sich über die Probleme durch die Werraversalzung und über die Sorgen der Bürgermeister aus Heringen und Philippstal, die persönlich ihre Angst um den Verlust von Arbeitsplätzen, die Belastungen der BürgerInnen ihrer Gemeinde durch die Folgen des Kaliabbaus und die Perspektiven in der ländlichen Region zum Ausdruck brachten.
In der Diskussion wurden technische Fragen über Halden und Salzbergbau erörtert, naturschutz-politische Forderungen nach aktuellem Stand vorgestellt und der Wirtschaftsfaktor dieser Industrie für die Region näher betrachtet. Im Fazit formuliert Armin Jung die grüne Position: "Sichere Arbeitsplätze setzen eine Lösung der Umweltaufgaben von K+S voraus, statt Maximierung der Ausschüttungen an die Großaktionäre zu betreiben. Dazu muss K+S endlich ein schlüssiges Gesamtkonzept vorlegen. Darin sind die Maßnahmen zu beschreiben, mit denen das Unternehmen bis spätestens 2015 die Laugenverpressung endgültig beenden will und mit denen ab spätestens 2020 keine Tropfen Lauge mehr in die Werra eingeleitet wird."








