Öffentliche Aktion gegen die Werraversalzung im Kalibergbau
Mit einer öffentlichen Gemeinschaftsaktion fordern wir mit Naturschutzverbänden am 19.11.2011 um 11 Uhr vor der Markthalle in Kassel die Praxis der Verpressung nicht um 10 Jahre zu verlängern.Die Werraversalzung ist weiterhin ein dringendes und drängendes Thema in Hessen und Thüringen. Die Versalzung der Werra reicht sogar entlang der Weser bis nach Bremen und strahlt sehr negative Folgen für die Fischbestände und das Leben am Fluss aus. Damit nicht genug, hat der Kalibergbau in den letzten 80 Jahren immense Mengen an Salzlauge in das Erdreich 'verpresst'. Diese Verpressung in die Tiefe bleibt leider nicht an Ort und Stelle. Mit zunehmender Sättigung, im Bergwerk Neuhof-Ellers bei Fulda ist der Raum für Salzlauge im Erdreich bereits voll, steigen die Umwelt-Risiken. Salze treten an der Oberfläche aus, verunreinigen Trinkwasser-Brunnen und bedrohen das Grundwasser.
Das Regierungspräsidium Nordhessen muss aktuell einen Antrag der Firma K+S entscheiden, ob salzhaltige Abwasser für die nächsten 10 Jahre in der Werraregion weiter 'verpresst' werden sollen.
Mit einer öffentlichen Gemeinschaftsaktion fordern wir mit Naturschutzverbänden am 19.11.2011 um 11 Uhr vor der Markthalle in Kassel die Praxis der Verpressung nicht um 10 Jahre zu verlängern.








Am 14.11. diskutiert die Bundestagsfrakton mit Oliver Krischer und Nicole vor Ort in Eschwege (Kulturfabrik ab 19h) die Perspektive 'Versalzene Fluesse - Gefahr Kalibergbau'.