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6. September 2016

Kennzeichnung für regionale Lebensmittel

Regionale Lebensmittel liegen im Trend: Laut einer Umfrage des Landwirtschaftsministeriums kaufen 92 Prozent der Verbraucherinnen und Verbraucher am liebsten Lebensmittel aus der Region. Es geht ihnen dabei um Frische und Qualität, aber auch darum, die Betriebe vor Ort zu unterstützen.

Regionale Lebensmittel liegen im Trend: Laut einer Umfrage des Landwirtschaftsministeriums kaufen 92 Prozent der Verbraucherinnen und Verbraucher am liebsten Lebensmittel aus der Region. Es geht ihnen dabei um Frische und Qualität, aber auch darum, die Betriebe vor Ort zu unterstützen. Doch welche Lebensmittel tatsächlich regional sind, das ist für Verbraucherinnen und Verbraucher im Supermarkt schwer zu erkennen. Hinter den vielen verschiedenen regionalen Labeln, Siegeln und Marken stecken sehr unterschiedliche Standards, die jeweiligen Kriterien sind für die Kundinnen und Kunden kaum ersichtlich und entpuppen sich häufig als viel zu schwach.

Wir Grüne wollen diesen Labeldschungel lichten und eine transparente Regionalkennzeichnung einführen. Wir wollen, dass Produkte, die mit regionaler Herkunft werben, auf dem Etikett erläutern, was die Regionalangabe tatsächlich bedeutet. Außerdem muss das 2012 eingeführte, freiwillige „Regionalfenster“ verbessert werden: Mindestens 70 Prozent der Zutaten müssen aus der Region kommen, und es muss eine Grenze festgelegt werden, wie weit der vom Produkt zurückgelegte Weg sein darf. Durch Fördermaßnahmen und ein neues Bundesprogramm Regionalvermarktung wollen wir mehr regionalen Verarbeitungs- und Vermarktungsstrukturen schaffen. Dementsprechend haben wir diesen Opens external link in new windowAntrag in den Bundestag eingebracht.