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Banken beim Verbraucher-Stresstest durchgefallen. Note mangelhaft auch für Ministerin Aigner
Die Ergebnisse der Stiftung Finanztest zur Bankberatung sind peinlich – für die Banken und für Bundesministerin Ilse Aigner. Mangelhaft lautet die Note auch für sie. Die Ministerin offenbart ihre ganze Hilflosigkeit.
Zu den verheerenden Ergebnissen der Stiftung Verbraucherschutz beim Qualitätstest der Bank-Beratung, erklären Dr. Gerhard Schick, finanzpolitischer Sprecher, und Nicole Maisch, Sprecherin für Verbraucherpolitik:
Die Ergebnisse der Stiftung Finanztest zur Bankberatung sind peinlich – für die Banken und für Bundesministerin Ilse Aigner. Mangelhaft lautet die Note auch für sie. Die Ministerin offenbart ihre ganze Hilflosigkeit, wenn ihr zu den Testergebnissen nicht mehr einfällt, als die Banken zur Einhaltung von Gesetzen aufzufordern. Dazu passt, dass das neue Anlegerschutzgesetz heute erneut von der Tagesordnung des Kabinetts gestrichen und auf Ende August geschoben wurde. Ilse Aigner zeigt damit, dass sie es nicht ernst meint den Verbraucherinteressen oder sich erneut nicht durchsetzen konnte.
Leidtragende sind die Verbraucherinnen und Verbraucher. Sie werden weiterhin von den Banken abgezockt und falsch beraten. Die Bundesregierung dient lieber den Interessen der Finanzindustrie, anstatt sich um die Einhaltung von Gesetzen zu kümmern und neue Regelungen auf den Weg zu bringen.






