Aigners Plauderstunde mit den Banken
Wieder trifft sich die Verbraucherministerin zu einer Plauderstunde mit den Banken. Diesmal soll es um die Beipackzettel und die Gebührenpraxis beim Geldabheben mit EC-Karten gehen.Zum heutigen Treffen von Bundesministerin Aigner mit den Banken, erklärt Nicole Maisch, verbraucherpolitische Sprecherin:
Der Plan der Ministerin ist leicht zu durchschauen. Sie will sich zunehmend mit Verbraucherthemen schmücken. In der aktuellen Finanzkrise ist der Verbraucherschutz auf dem Finanzmarkt dafür ein willkommenes Thema. Leider begleitet uns die Finanzkrise schon seit anderthalb Jahren und die Ministerin blieb bisher tatenlos. Noch immer gibt es Mängel bei den Qualitätsstandards für Finanzprodukte, Anlagenberatung und –vertrieb. Und auch die längst überfällige Regulierung des Grauen Kapitalmarktes sowie die Ausstattung der Finanzaufsicht mit Verbraucherschutzkompetenzen lassen auf sich warten.
Wir fordern die Bundesministerin auf, endlich die notwendigen Verbraucherschutzmaßnahmen für einen fairen und transparenten Finanzmarkt auf den Weg zu bringen. Es ist Zeit die verbraucherpolitische Ankündigungspolitik zu beenden und Taten statt Worte zu liefern.







