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    29. Januar 2010

    Abzocke am Geldautomaten stoppen

    Geldabheben an fremden Automaten kostet die Verbraucherinnen und Verbraucher Unsummen, weil die Gebühren durch die Banken in unseriöser Art und Weise in die Höhe getrieben werden.

    Anlässlich der steigenden Gebühren für die Abhebung von Geld an fremden Geldautomaten erklärt Nicole Maisch, Sprecherin für Verbraucherpolitik:

    Geldabheben an fremden Automaten kostet die Verbraucherinnen und Verbraucher Unsummen, weil die Gebühren durch die Banken in unseriöser Art und Weise in die Höhe getrieben werden. Teilweise verlangen Banken bis zu zehn Euro für das Geldziehen, das ergab eine Umfrage der FMH-Finanzberatung bei 200 Banken.

    Statt ihre Kundinnen und Kunden mit überzogenen Zusatzkosten zu verärgern, sollten die Banken sich endlich darum Bemühen, das in der Finanzkrise verloren gegangene Verbrauchervertrauen zurückzugewinnen.

    Wir unterstützen die Ankündigung des Verbraucherzentrale Bundesverbandes, Abmahnungen und Klagen anzustreben. Aber auch die Bundesregierung darf nicht länger tatenlos dem Treiben zusehen, sondern muss klare Regeln schaffen, damit Gebühren am Schalter nicht ins Uferlose steigen können. Der Konkurrenzkampf zwischen den Banken darf nicht länger zu Lasten der Kundinnen und Kunden ausgetragen werden.